Fallbeispiel: Valon Kone

Ein zentrales Problem bestand darin, dass wir trotz Änderung der Betriebsführung an unserer alten Arbeitsweise festhielten und unsere Produktionsauslastung unter der Annahme einer unendlichen Kapazität planten. Zunächst versuchten wir, unsere Prozesse selbst zu optimieren, aber nach einer Weile wurde uns klar, dass wir Hilfe benötigen.
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Eingesetzte Roima-Lösungen

Die Fa. Valon Kone ordneten ihre Produktions-Arbeitslisten in Roima-Workshops

Das Werk Lohja von Valon Kone stellt Rotor-Entrindungsmaschinen für den Weltmarkt her. Die Produktion orientiert sich am Weltmarkt und den Ausfallzeiten der Sägewerke weltweit. Bei dieser Art der Produktion ist das Unternehmen mit den typischen Problemen von Einzelfertigungsbetrieben (MTO) konfrontiert. Die Arbeitsbelastung schwankt und die Produktion wird leicht überlastet

Gemeinsam mit dem Direktor Produktion von Valon Kone, Jukka Jurvanen, dem Entwicklungsingenieur, Antti Pesonen, und dem Produktionsleiter, Jari Linden, machte sich Roima‘s Expert*innen für Betriebsmanagement und ERP, Kare Huttunen, daran die Herausforderungen von Valon Kone in Angriff zu nehmen.

„Wir wurden mit einigen angenehmen und einigen weniger angenehmen Fragen konfrontiert. Wir haben etwas gelernt und in Ordnung gebracht. Die Arbeitsauftragslisten sind jetzt in einem viel besseren Zustand als vor dem Projekt“, erklärt Produktionsleiter Jukka Jurvanen.

„Das Problem bei Valon Kone bestand eindeutig darin, dass das Unternehmen mit zunehmendem Know-how feststellte, dass die Gesamtaktivitäten nicht so abliefen, wie sie sollten. Die Verwaltung der täglichen Fertigungsabläufe und die Produktionsplanung wurden jetzt erheblich verbessert“, bestätigt Kristo Turunen von Roima Intelligence.

Roiman kanssa järjestetty työpajojen sarja muutti koko Valon Koneen tuotannon kuormittamisperiaatteen päälaelleen, kertoo kehitysinsinööri Antti Pesonen (vas.). Kokoonpanovaiheesssa olevaa kuorimakonetta esittelemässä myös tuotantojohtaja Jukka Jurvanen ja valmistuspäällikkö Jari Linden (edessä).

Abarbeitung der anstehenden Aufgaben mithilfe einer To-Do-Liste

Bei der Einführung des Roima Lean System ERP vor einigen Jahren lag der Schwerpunkt auf der Lagerbuchhaltung, den Bestellungen und der Rechnungsstellung. Jetzt, über vier Jahre später, haben die Roima-Workshops den Schwerpunkt mehr auf die Prozesse der Produktionsplanung gelegt.

„Ein zentrales Problem war, dass wir während des Wechsels der Betriebsführung an unseren alten Arbeitsweisen festhielten und unsere Produktionsauslastung unter Annahme einer unendlichen Kapazität geplant haben. Zunächst versuchten wir, unsere Prozesse selbst zu optimieren, aber nach einer Weile wurde uns klar, dass wir Hilfe benötigen“, erklärt Jurvanen.

Als der Prozess im Frühjahr begann, wurde eine lange To-Do-Liste mit ca. 70 großen und kleinen Themen zur Systemparametrierung und Ordnungsbedarf zusammengestellt.

„Die To-Do-Liste ist das wichtigste Werkzeug. Es ist wichtig, nicht auf der Ebene von Flipcharts stehen zu bleiben, sondern auch die kleinsten Probleme aufzulisten und sie Parameter für Parameter zu lösen“, erklärt Kare Huttunen.

Herrn Huttunen zufolge waren die Voraussetzungen gut. Das System und die grundlegenden Daten waren in auf einem guten Niveau, der Zeitplan für die Arbeiten wurde eingehalten. Aus Sicht des Systems war bekannt, wie die verschiedenen Komponenten hergestellt werden. Eine Herausforderung war die Saisonabhängigkeit des Marktes und die große Anzahl von Ersatzteilen im Unternehmen, da die Produkte von Valon Kone bereits seit den 1950er Jahren auf dem Markt sind.

„Da wir nicht ganz von vorne beginnen mussten, konnten wir uns auf die problematischen Bereiche der Planung konzentrieren und gemeinsam Lösungen finden. Folglich wurden die Basisdaten verbessert und in Ordnung gebracht“, erklärt Herr Huttunen.

Kontinuierliche Verbesserung durch kleine Meilensteine

Das Herzstück der Valon Kone Produkte ist der Rotor, der die Stämme entrindet. „Das Wichtigste ist, dass wir die Planung der Arbeiten unter Kontrolle haben“, erklärt Jari Linden.

Kare Huttunen beschreibt die Roima-Workshops als kontinuierliche Verbesserung durch kleine Schritte. Die Schritte von Valon Kone bestanden aus fünf Workshops, die etwas mehr als eine Woche nacheinander organisiert wurden und verschiedene Themen von Produktionsplanung, Kapazitätsmanagement, Materialkontrolle, Automatisierung und einem flexiblen Fertigungssystem (FMS) bis hin zur Produktmodularisierung behandelten.

„Die Workshop-Reihe baut logisch aufeinander auf und ist für jedes Unternehmen individuell zugeschnitten. Häufig drehen sich die Workshops um zentrale Themen: Kapazitäts-, Arbeitslast- und Materialmanagement. Wir unterstützen und drängen die Kundschaft bei Bedarf auch nach vorne, wir zeigen alles und führen es vor“, beschreibt Herr Huttunen den Prozess.

Bei Valon Kone fanden die Workshops in der Regel mit 5 bis 6 Teilnehmer*innen statt. Bei einigen dieser Treffen war auch einer der ERP-Expert*innen von Roima, Jussi Hämäläinen, anwesend.

„Dieses Brainstorming stellte die Prinzipien der Arbeitsplanung und -steuerung des gesamten Werks auf den Kopf. Infolgedessen werden sich auch die Überwachungspraktiken und die Arbeitsweise der Menschen ändern“, erklärt Antti Pesonen.

Kare Huttunen, der als Produktionsleiter gearbeitet hat und über Erfahrungen mit verschiedenen Aufgaben der Produktionsentwicklung verfügt, erhielt von den Mitarbeiter*innen von Valon Kone Bestnoten. „Kare war eine gute Hilfe bei der Entwicklung der Planung und Steuerung der Arbeitsauslastung, einer der wichtigste Punkt, um die Probleme in unserer Produktion zu lösen“, sagt Manufacturing Manager Jari Linden.

Laut dem Direktor der Produktion Jukka Jurvanen ist das ein großes Kompliment. „Jari ist normalerweise von Beratungen nicht sehr angetan.“

Die Genauigkeit der Produktion nimmt ständig zu

Bei Valon Kone ist die Grundlage der Roima Lean System ERP-Lösung eine Arbeitsauftragsliste. Die Mitarbeiter*innen folgen der Arbeitsauftragsliste an verschiedenen Arbeitsplätzen, z. B. in Schweißwerkstätten, an den PCs ihrer Abteilung usw. Bei Bedarf können Arbeitsvorgänge mit Lean System Works Balancer eingeplant werden.

„Die größte Herausforderung bestand darin, dass wir lernen mussten, auf eine andere Art und Weise zu arbeiten, als wir es gewohnt waren“, so Entwicklungsingenieur Antti Pesonen.

„Die Mitarbeiter*innen üben ernsthaft die Verwendung von Arbeitsaufträgen und Arbeitsbelastungslisten“, bestätigt Jari Linden.

Koneistaja Pekka Kujanhaara seuraa RoimaSoftware Lean Systemin työjonoa tietokoneelta, tuotannon suunnittelun työvälineenä on järjestelmän Works Balancer. Roima-pajojen jälkeen uutena työvälineenä on otettu käyttöön hienokuormituspalaverit, joissa ovat työnjohtajien lisäksi mukana kehitysinsinööri Antti Pesonen ja valmistuspäällikkö Jari Linden.

Jukka Jurvanen ist der Meinung, dass die Arbeitsbelastung durch Arbeitsaufträge noch detaillierter geplant und terminiert werden kann. Als neues Instrument führte das Unternehmen wöchentliche Besprechungen zur detaillierten Planung und Terminierung ein, an diesen Besprechungen nahmen die Vorgesetzten sowie Antti Pesonen und Jari Linden teilnahmen. „Das Entscheidende ist, dass wir den Ressourcen nicht unendlich viel Arbeit zuteilen, sondern die Planung im Griff haben“, so Jari Linden.

Kare Huttunen lobt Valon Kone für seinen Mut, neue Schritte zu unternehmen. „Sehr oft sieht man ziemlich widersprüchliche Situationen, wenn ein Unternehmen Tools zur Auslastungsplanung einsetzt aber nicht den Mut hat, die Genauigkeit der Planung zu erhöhen.“

Jukka Jurvanen betont, dass man Mühe und Zeit in das Vorhaben investieren muss um die Möglichkeiten von ERP zu nutzen.

„Wenn man dazu nicht bereit ist, sollte man besser einfach ein Fakturierungssystem kaufen und sich mit Excel-Tabellen begnügen. Aber ein Unternehmen, das so groß ist wie unseres, braucht leistungsfähige Tools“, erklärt Jukka Jurvanen.

Valon Kone

  • Der weltweit führende Hersteller von Rotor-Entrindungsmaschinen
  • Gegründet 1949
  • Der wichtigste Kundenstamm besteht aus Sägewerken rund um den Erdball.
  • 85 Beschäftigte in der Produktionsstätte in Lohja, davon die Hälfte Büroangestellte darüber hinaus Tochtergesellschaften und Vertretungen in der ganzen Welt
  • Produktion 25–35 neue Entrindungsmaschinen jährlich; außerdem Installationen, Implementierungen, Wartung und Kundendienstleistungen

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